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MES-Wiki

A

4-Augen-Prinzip

Der Arbeitsauftrag wird durch das MES zur richtigen Zeit am richtigen Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt. Damit erhält der Mitarbeiter automatisch die wichtigen Unterlagen seines Produktionsschrittes. Arbeitsaufträge stehen über die Monitore in der Produktion zur Verfügung.

B

Bedarfs-
steuerung

Sie ist ein Bewirtschaftungs-Typ im Rahmen der Materialwirtschaft. Bei bekanntem Bedarf lässt sich ermitteln, wann der Bestand unter den Sicherheitsbestand gehen wird. Dementsprechend muss der Lagerbestand aufgefüllt werden.

BDE

Bei der Betriebsdatenerfassung wird der IST-Zustand der Produktion direkt am Entstehungsort erfasst. 

Mit Hilfe dieser Daten kann das MES stets Auskunft über den aktuellen Stand der Fertigung geben.

Bypass

Auch: Kombinationsauftrag.

Passen zwei Fertigungsaufträge anhand der Rezeptur und der Vorgaben des Endproduktes zusammen, können sie parallel geplant und produziert werden. Dies lässt sich mit der Planung eines Bypasses in COAGO realisieren.

C

CAQ

Mit Hilfe der Computer-aided quality steuern und verwalten Sie Ihr komplettes Qualitätsmanagement. Die Erstellung von Prüfplänen, die Planung der Durchführung und die Analyse der Daten, umfasst das COAGO-CAQ.

Chargen-
verfolgung

Die Chargenverfolgung ermöglicht, dass Produkte oder Produktionschargen, im technischen Bereich insbesondere Werkstoffe, über die gesamte oder abschnittsweise rekonstruierbare Lieferkette auf den Erzeuger, auf Inhaltsstoffe oder besondere Herstellprozesse- und Produktmerkmale zurückgeführt werden können.

CM

Unter Change Management lassen sich alle Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten zusammenfassen, die eine umfassende, bereichsübergreifende und inhaltlich weitreichende Veränderung in einer Organisation bewirken sollen.

COAGO

Die Einführung eines MES ist ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung Ihrer Produktion.

Mit einer erfolgreichen Digitalisierung Ihres Unternehmens sichern Sie sich nicht nur einen Wettbewerbsvorteil, sondern steigern zusätzlich die Zufriedenheit Ihrer Kunden.

Converting

Dieser Begriff bezeichnet alle Arbeitsschritte zur weiteren Veredlung einer Folie, eines Vlieses oder Papier. 

Sei es ein Aufdruck, das Laminieren oder Prägen. Alles fällt unter den Begriff des Convertings.

CR

Ein Change Request ist ein definierter Änderungswunsch, der eingeht, nachdem der Umfang der umzusetzenden Anforderungen in einem Projekt verbindlich festgelegt wurden.

Ein Change Request kann den Umfang der definierten Projektanforderungen erweitern, verändern oder reduzieren.

CRM

Das Customer Relationship Management dient als Sammlung und Verwaltung sämtlicher Kundendaten.

D

Digitalisierung

Die Einführung eines MES ist ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung Ihrer Produktion.

Mit einer erfolgreichen Digitalisierung Ihres Unternehmens sichern Sie sich nicht nur einen Wettbewerbsvorteil, sondern steigern zusätzlich die Zufriedenheit Ihrer Kunden.

Diskrete Fertigung

Bei der diskreten Fertigung werden einzelne, zählbare Produkte hergestellt. Im Gegensatz dazu steht die Prozessfertigung.

DWH

Bei einen Data Warehouse handelt es sich um ein Datenbanksystem, das speziell für betriebswirtschaftliche Analysen eingesetzt wird. Es kann Daten aus unterschiedlichen Quellen beziehen, zusammenführen, umwandeln, dauerhaft speichern und für nachgelagerte Analysesysteme zur Verfügung stellen.

E

Einstufige Fertigung

Bei der einstufigen Fertigung gibt es nur einen Arbeitsgang zur Produktion eines Produktes. Bei einer einstufigen Verarbeitung kann der Produktionsprozess über einen einzelnen Arbeitsgang festgelegt werden.

ERP

Das Enterprise-Ressource-Planning unterstützt die Erfassung, Planung und Steuerung von Ressourcen. Das System wird per Schnittstelle mit anderen Systemen (bspw. MES) verbunden.

F

Fertigungs-
auftrag

Ein Fertigungsauftrag ist ein innerbetrieblicher Auftrag zur Produktion eines vordefinierten Erzeugnisses.

Fertigungs-hilfsmittel

Als Fertigungshilfsmittel bezeichnet man passive Betriebsmittel, die zur Produktion benötigt werden. Unter diesen Begriff fallen bspw. Prägewalzen.

FIFO/ LIFO/ FEFO

Hierbei handelt es sich um übliche Formen der Lagerverwaltung.

First In – First Out

Last In – First Out

First Expire – First Out

Formatpapier

Im Gegensatz zum Rollenpapier in einem bestimmten Format zugeschnittenes Papier.


Framework

Der Rahmen bzw. die Grundstruktur (engl. Framework) gibt dem Entwickler die Umgebung bzw. die Architektur vor, in dem er eine Software entwickelt.

Das Framework umfasst eine Laufzeitumgebung, Bibliotheken und weitere Komponenten, um die optimale Grundstruktur zu bieten.

Diese Basisbausteine sparen Zeit bei der Entwicklung, da diese Elemente nicht jedes Mal neu programmiert werden müssen.

FTE

Das Vollzeitäquivalent (Full Time Equivalent) beschreibt die Mitarbeiterkapazität, wobei ein FTE von 1,0 der Arbeitszeit einer Vollzeitkraft mit 40 Wochenstunden entspricht. 

G

Grafischer Leitstand

Der grafische Leitstand bietet Kontrolle über die Fertigung und Dispositionen. Die Plantafel visualisiert die Fertigungsprozesse und deren Abhängigkeit untereinander.

Grobplanung

Sie zeigt, für welchen Zeitraum schon Aufträge vorhanden sind. Die Feinplanung hingegen legt die Reihenfolge der Aufträge und ihre Zuordnung auf die Arbeitsplätze fest.

H

Halbfabrikat

Als Halbfabrikat wird ein Erzeugnis bezeichnet, welches sich zwischen dem Stadium des Rohstoffes und des fertigen Produktes befindet. Meist hat es bereits Fertigungsstufen hinter sich, muss allerdings auch noch einige durchlaufen.

I

I-Punkt

Der Informationspunkt ist in der Logistik ein Teil des Wareneingangs. Hier werden Informationen über die Rohstoffe bzw. das Packstück mit Daten aus dem Lagerverwaltungssystem zusammengeführt. 

Individual-
software

Bezeichnet eine für einen bestimmten Anwender angefertigte Anwendungs-software.

Sie zeichnet sich durch die passgenaue Anfertigung an einen einzelnen Auftrag-geber aus.

Industrie 4.0

Die vierte industrielle Revolution wird auch als digitale Transformation bezeichnet.

Gemeint ist die intelligente Vernetzung von Maschinen und Abläufen in der Industrie mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologie. Ziel ist es die gesamte Produktion zu optimieren.

J

Just in time

Die just-in-time-Produktion (auch: bedarfssynchrone Produktion) wird eingesetzt, um den Bedarf an Lagerplatz so gering wie möglich zu halten. 

Produkte werden bei dieser Methode dann produziert, wenn sie auch tatsächlich benötigt werden.

 

K

KPI

Der Key Performance Indicator ist eine Kennzahl, anhand derer der Fortschritt oder der Erfüllungsgrad gemessen wird.

 

L

LA

Ein Lenkungsausschuss ist im Projektmanagement das oberste beschlussfassende Gremium eines Projektes. Es kann dabei das Steuerungsgremium für ein einzelnes Projekt oder für ein Programm sein.

Lean Manufacturing

Die schlanke Produktion steigert Ihre Effizienz und eliminiert Verschwendung. Damit wird Ihr Unternehmensgewinn gesteigert.

M

MES

Als Manufacturing Execution System bezeichnet man eine prozessnah operierende Ebene eines mehr-schichtigen Fertigungsmanagement-systems. (synonym Produktions-leitsystem). 

MIS

Das Management Information System sammelt alle betriebswirtschaftlich orientierten Daten des Unternehmens, bereitet sie auf und stellt sie dem Management zur Verfügung. Das System arbeitet abteilungs- und bereichsübergreifend. Auf Grundlage dieser Daten kann das Management selbstständig Analysen durchführen.

N

NAB

Ist ein Produkt mit Fehlern produziert worden, kann die Nacharbeit ein komplettes Entsorgen verhindern. Dabei werden bspw. die fehlerhaften Stellen herausgeschnitten.

NN

Nomen nominandum bedeutet der Name ist (noch) zu benennen und wird als Kürzel N.N. in Ankündigungen oder Verzeichnissen verwendet, in der eine Person für eine Besetzung noch nicht festgelegt wurde.

O

OCS

Das Optical Control System kommt vor dem Aufrollen auf die Hülse zum Einsatz. Es kontrolliert die Dicke der Folie und ob es zu Produktionsfehlern, wie bspw. Löchern, gekommen ist.

OE

Die Organisationseinheit ist ein Oberbegriff für einen Teil der Aufbauorganisation einer Organisation (z.B. Unternehmen). Organisationseinheiten werden im Organigramm der betreffenden Organisation ausgewiesen und umfassen i.d.R. mehrere Stellen/ Dienstposten.

OEE

Die Overall Equipment Effectiveness (dt. Gesamtanlageneffektivität) ist eine Kennzahl, welche die Produktivität, Rentabilität und Gesamteffektivität von Produktionsanlagen im Kontext mit dem Fertigungsprozess ermittelt. Der OEE-Wert setzt sich aus den Faktoren Verfügbarkeit, Leistung und Qualität zusammen. Mit Hilfe dieser Kennzahl kann Ineffizienz erkannt und behoben werden.

P

PMO

Ein Project Management Office ist eine permanente Organisationseinheit, die für Erstellung, Umsetzung und Fortentwicklung des Projekt-managementsystems eines Unternehmens verantwortlich ist. Darüber hinaus kann ein PMO weitere Befugnisse und Verantwortlichkeiten für das Projektportfoliomanagement des Unternehmens haben.

Produktions-
planungs-
System

Mit COAGO-PPS plant sich Ihre Produktion fast wie von selbst. Nutzen Sie die umfangreichen Features, um Ihre Fertigung so effizient wie möglich zu gestalten. 

Produktions-
versorgungs-
bereich

Der Produktions-versorgungsbereich befindet sich unmittelbar in der Fertigung. Hier stellen Sie das Material auf Produktionslagerplätzen bereit, sodass es direkt für die Fertigung entnommen werden kann.

Prüflos

Im Qualitätsmanagement ist das Prüflos die Identifikation einer Produktprobe im Rahmen der Produktqualitäts-überwachung. Es dient als Aufforderung, der Produktion eine Probe zu entnehmen und diese auf die Qualitätsmaßstäbe zu prüfen.

Q

QS-WV

Mit der QS-Weiterverwendung wird Ware 2. Wahl generiert.

Qualitätskontrolle

Der Produktions-versorgungsbereich befindet sich unmittelbar in der Fertigung. Hier stellen Sie das Material auf Produktionslagerplätzen bereit, sodass es direkt für die Fertigung entnommen werden kann.

QM

Das Qualitätsmanagement umfasst alle Tätigkeiten, Führungsaufgaben und Methoden, die zur Planung, Umsetzung, Sicherung, Überprüfung und Verbesserung von Prozessen, Dienstleistungen und Produkten sowie ihrer Leistungsbedingungen gehören.

R

Ries

Ries ist ein Zählmaß für Papier.

Ein Ries sind in der Regel 1000 Bogen.

S

Schnittstelle

Im Softwarebereich stellt eine (Daten)Schnittstelle einen Berührungspunkt innerhalb des Systems dar. Durch sie wird der Austausch von Daten zwischen zwei Prozessen ermöglicht und geregelt.

SPC

Die Statistical Process Control bezeichnet die konsequente Anwendung statistischer Methoden zum Führen, Überwachen und Optimieren von Prozessen.

 

SPECs

Als SPECifications (Spezifikationen) wird eine Reihe von Vorgaben bezeichnet, die ein Produkt erfüllen muss. Dies betrifft in der Fertigung vor allem das Material und Design des fertigen Produktes.

SPoC

Single Point of Contact ist ein Geschäftsbegriff, der sich auf eine einzelne Person oder ein Team innerhalb eines Unternehmens bezieht, die als Ansprechpartner für alle eingehenden Mitteilungen bestimmt sind. Das Ziel eines SPoC ist in der Regel die Vermeidung von Missverständnissen zwischen dem Unternehmen und Kunden, Lieferanten und anderen externen Stellen.

Stapler-
leitsystem

Das Staplerleitsystem steuert den Einsatz von Flurförderfahrzeugen. Die Bearbeitungsfolge der Aufträge und die Routen der Stapler werden mit diesem System optimiert.

T

Tambour

Ein Tambour bezeichnet in der Papier- und Kartonherstellung eine Mutterrolle.

Traceability

Die Rückverfolgbarkeit (engl. traceability) bedeutet, dass zu einem Produkt oder Rohstoff jederzeit festgestellt werden kann, wann und wo, durch wen die Ware gewonnen, hergestellt, verarbeitet, gelagert, transportiert oder entsorgt wurde.

Transport-
steuerungssystem

Dieses System steuert die anfallenden Transportaufgaben innerhalb der Produktion.

U

UI/ UX

Der Begriff User Interface beschreibt die optische Gestaltung eines Softwareproduktes.

Bei der User Experience geht es darum, wie sich die Nutzung eines Produktes anfühlt, beispielsweise wie intuitiv es zu nutzen ist.

UI und UX sollten sich optimal ergänzen.

V

Verpackungs-
einheit

Als Verpackungseinheit wird die Zusammenfassung mehrerer Einheiten (bspw. Rollen) bezeichnet. Die Verpackungseinheit wird durch eine maximale Größe und/ oder durch ein Maximalgewicht begrenzt.

Verwendungs-
entscheid

Mit dem Verwendungsentscheid  wird die Charge oder Prüflosmenge qualitätsmäßig klassifiziert.

Sie legen aufgrund der Prüfergebnisse fest, ob die Charge ohne Einschränkung, mit Einschränkungen, vernichtet oder zurückgeschickt werden muss.

W

Werker-Selbstkontrolle

Bei der Werker-Selbstkontrolle werden Fertigungsstücke von einem Werker selbstständig geprüft. Dies stellt die Qualitätsstandards des Unternehmens sicher und hilft dabei, Fehler zu erkennen und zu vermeiden.

Workflow-Kennzeichen

Workflowkennzeichen dienen dazu die Qualitätsvorgaben einzuhalten. Als Workflowkennzeichen werden Parameter, wie QS-Freigaben/ -Sperrungen, Rezepturänderungen oder Ausnahmesituationen (bspw. Nacharbeit) festgehalten.

WIP

Work In Progress ist ein Faktor, der die Durchlaufzeiten in der Produktion berechnet.

Präsentationen Kundenforum

Produktbroschüre

Systemanforderungen & Preise